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Suppenfest und Sonntagsmahl  

Wie Essen geschmackvoll verbindet 

"Das gemeinsame Kochen sensibilisiert sowohl für kulturelle und kulinarische Vielfalt als auch für gesunde Ernährung und die Herkunft von Lebensmitteln" (überdentellerrand.org).

Viele Menschen leben allein. Dabei mag es manchen gelingen, den Alltag mit Aktivitäten zu füllen, die meisten aber, sehnen sich danach, eine gemeinsame Zeit mit anderen zu verbringen. Das macht sich insbesondere bei der Zubereitung von Mahlzeiten und beim Essen selbst, besonders bemerkbar. Oft fehlt die Lust, für sich allein zu kochen. Während sich andere sonntags rund um den Tisch versammeln, bleibt ihr Herd kalt und im Inneren Leere zurück.

Wiederum ziehen vermehrt Menschen aus dem Ausland und aus weniger spezialisierten Gesellschaften in unsere Städte. Mit ihnen zusammen zieht auch kulturelle Diversität ins Stadtleben, was am Essen nicht Halt macht. Die Neuzugewandeten treffen hier auf eine soziale Umwelt, die ihnen nicht vertraut ist. Sowohl die Sprache als auch das kulturelle Einmaleins gilt es neu zu erfahren. Doch ist es für Geflüchtete und Arbeitsmigrant*innen oft schwierig mit beheimateten Menschen in Kontakt zu kommen.

Diese Kooperationsreihe setzt hieran an und versucht über die gemeinsame Essenszubereitung eine Antwort auf beide Tendenzen zu finden. Beim gemeinsamem Kochen ist das Eis schnell gebrochen, werden Vorurteile hinterfragt, Vielfalt gelebt und Einsamkeit überwunden. Ob geflüchtete Menschen oder Arbeitsmigrant*innen, sie können Facetten der eigenen Herkunftskultur zeigen, bekommen dadurch eine aktive Rolle im Miteinander und ihr Gefühl von Selbstwirksamkeit wird gestärkt. Einheimische wiederum, lernen Kulturen anderer Herkünfte kennen. Dabei können Kenntnisse und Meinungen geteilt und soziale Beziehungen geschaffen werden, die den Blick über den eigenen Tellerrand ermöglichen.

Diese Veranstaltungsreihe wird durch ein interkulturelles Suppenfest eröffnet, das im Haus der Kulturen stattfindet. Suppen finden sich in nahezu allen Küchen der Welt wieder. Familien, Gruppen und Vereine sind eingeladen, eine Suppe mitzubringen und darüber zu erzählen, wie, zu welchen Anlässen und mit welchen Zutaten sie zubereitet wird. Dabei lässt sich die eine oder andere persönliche Geschichte erzählen, die die Suppenköch*innen damit verbinden.

Dieser Eröffnungsveranstaltung folgen dann monatliche Termine, an denen in der LAB-Braunschweig (Freizeitzentrum für Senioren, Altewiekring 20c) sonntags zusammen gekocht und gegessen wird. Menschen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte werden die Teilnehmenden bei der Zubereitung ihrer Speisen anleiten.

Termine:

Samstag, 24. Oktober 2020, 13.00 Uhr

Sonntag, 15. November 2020, 10.00 Uhr

Sonntag, 13. Dezember 2020, 10.00 Uhr

Veranstalter: Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Haus der Kulturen Braunschweig e.V., dem Deutsch-Polnischen Hilfsverein Poldeh e.V. und der LAB-Braunschweig e.V.

Anmeldung: nicht erforderlich

Gebühr: 5 EURO

Kategorie: Weltgeschmack

Anmerkung: Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts samo.fa und mit freundlicher Unterstützung der LEB-Niedersachsen statt!

Kennnummer: 600873

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